Wir haben nach uns gesucht und keinen zweiten Frühling gefunden. Die Augen feige geschlossen, um die Binde nicht zu sehen, die uns den Blick versperrt. Der Weg ist voller Steine, wir stolpern.
Und manchmal scheitern wir daran.

Ganz plötzlich haben sie uns losgelassen. Und von Zeit zu Zeit blieb die Welt für uns stehen, - diese Momente: Wir haben sie lieb gewonnen. Vielmehr aber gehasst.
Und sie getötet. Irgendwann.

Unser Ziel lautet vorwärts, denn wo geht man schon hin, wenn man von nirgendwo kommt und ganz und gar verloren ist? Nur ein Boot und kein Segel singt mit dem Wind.
Nicht der Wille, der Zwang treibt uns voran.




Denn im Abendrot ist der Horizont nur der Balkon gegenüber
Und jemand hat das Licht angelassen
Vielleicht, damit der verlorene Sohn
Den Weg nach Hause auch nachts finden kann
20.9.08 11:06


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